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Zsuzsa Bálint,
Klavier
Burkhard v. Puttkamer, Bariton & künstlerische Leitung
Prof. Dr. Martin Ullrich, Klavier & Musiktheorie
Philip Mayers, Klavier
Klaus Feßmann, Klangsteine
András Vermesy, Klavier
Silvina Buchbauer, Schauspiel & Texte
Katrin Dasch, Klavier
Annette Dasch, Sopran
Katharine Hannah Weber, Sopran
Daniela Strothmann, Mezzosopran

Burkhard v. Puttkamer (Bariton & künstlerischer Leiter)

studierte nach 1. und 2. Staatsexamen in Musik und Germanistik Gesang bei Prof. Ernst-Gerold Schramm an der Berliner Universität der Künste in Berlin, besuchte Meisterkurse bei Thomas Quasthoff, Charles Spencer, Kammersängerin Christa Ludwig und Rudolf Piernay, war Stipendiat des Richard-Wagner- Verbandes Minden der Villa Musica Mainz und Preisträger beim Internationalen Joseph-Suder-Liedwettbewerb.

Neben der Opernbühne – zahlreiche Engagements in Hamburg und Berlin u. a. mit Händel: “Flavio” (Flavio), Soler: “Una Cosa rara”(Lubino), Mozart: “Cosi fan tutte” (Guglielmo), Rossini: l´occasione fa il ladro” (Parmenione), Grétry: Blaubart (Blaubart), M. Kagel: „Aus Deutschland“, W. Knuth: „Friedrich und Katte“ UA, E. Sanri / Jandl: „ Die Humanisten“ UA, Birtwistle: Punch & Judy – ist Burkhard v. Puttkamer ein international gefragter Konzertsänger und Liedinterpret. Als Solist arbeitet er regelmäßig mit etablierten Orchestern und Ensembles - Konzerthausorchester Berlin, Hamburger Symphoniker, Deutsches Filmorchester Babelsberg, Ensemble Oriol, Concerto Brandenburg und der Berliner Cappella – zusammen und gab neben München, Leipzig, Frankfurt, Nürnberg, Hamburg, Bremen und Berlin auch Liederabende in Istanbul, Buenos Aires, New York, Los Angeles, Washington, Chicago und Tokio.

Für ganz besondere Lied-Recitals wählt der Gründer und künstlerische Leiter der 2002 preisgekrönten Veranstaltungsagentur „Zwischenakt“ immer wieder auch ungewöhnliche Orte (z. B. Schleusen, Bergwerke oder Stadtbahnen) und interpretierte bereits mehrfach Schuberts „Winterreise“ in der Antarktis. Mit großem Erfolg konzipiert und gestaltet er seit 2006 in enger Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing die dort alljährlich stattfindenden Silvestertagungen, in denen in ungewöhnlicher Präsentationsform spannende Begegnungen zwischen Liedkunst, Schauspiel und Literatur erlebt werden können.

Philip Mayers (Klavier) wurde in Australien geboren und studierte am Musikkonservatorium von Queensland in Brisbane. Mit Auszeichnung schloss er sein Klavierstudium bei Max Olding ab und absolvierte danach ein Graduiertenstudium an der Opernschule des Konservatoriums. In den folgenden drei Jahren arbeitete er mit den verschiedenen Ensembles in Australien und Neuseeland zusammen und spezialisierte sich dabei auf zeitgenössische Musik. Gleichzeitig pfleget er seine enge Verbindung zu den dortigen Opern- und Ballettkompanien.

1986 gewann Philip Mayers den Klavierpreis beim nationalen Konzertsolisten-wettbewerb “Young Performer on the Year“. Im folgenden Jahr erhielt er ein Stipendium des Australia Council. Dies ermöglichte ihm, nach Teilnahme an Meisterklassen bei Dalton Baldwin und Geoffrey Parsons, Liedbegleitung und Kammermusik in Berlin bei Philip Moll zu studieren. Weitere Studien führten ihn nach New York zu Zelma Bodzin.

Heute lebt Philip Mayers als gefragter Coach, Begleiter und Kammermusiker in Berlin. Er trat bei vielen Festivals auf, etwa in Montreux, Aldeburgh, Roque d’Anthéron, Wratislavia Cantans, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Berliner Festspielen, und mit seinem Ensemble für Neue Musik “Blue Noise“ sogar im Nordkoreanischen April Spring Festival. Er hat für verschiedene Hörfunksender und CD-Firmen aufgenommen, darunter mehrere Produktionen des RIAS-Kammerchors für Harmonia Mundi France, sowie mit dem Rundfunkchor Berlin für Coviello Classics. Sein weiterhin bestehendes Interesse für die Oper führte zu Engagements als Musikalischer Leiter bei der Berliner Kammeroper, dem Opernfestival Schloss Rheinsberg und dem Konzerthaus Berlin, und zuletzt für die MaerzMusik und Schwetzingen Festivals.

Seit der Uraufführung seiner ersten Oper “Triest“ durch die Berliner Kammeroper im Jahr 1998 hat sich Philip Mayers ebenfalls einen Namen als Komponist gemacht. Daneben arbeitete er als Arrangeur sowohl von ernsten Werken als auch von Kabarett- und Unterhaltungsmusik. Mit der englischen Kabarettsängerin Mary Carewe trat er nicht nur in ganz Großbritannien auf, sondern auch im Pariser Théatre du Chatelet, im Amsterdamer Concertgebouw sowie beim Alicante Festival für Zeitgenössische Musik und beim Rigaer Festival Wintermusik.

Martin Ullrich (Klavier) studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main und an der Universität der Künste (UdK) Berlin, Musiktheorie und Gehörbildung, ebenfalls an der UdK, sowie Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Er nahm an internationalen Meisterkursen für Klavier bei Rudolf Kehrer und Roberto Szidon teil und konzertierte als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter im In- und Ausland. 1998 gewann er als Klavierpartner von Bariton Burkhard v. Puttkamer den Sonderpreis für Liedbegleitung beim Internationalen Joseph-Suder-Wettbewerb für Lied des 20. Jahrhunderts. Es folgten zahlreiche gemeinsame Liederabende, u. a. in München, Rostock, Frankfurt a. M. und Berlin. Seit 2005 ist Martin Ullrich Professor für Musiktheorie an der UdK Berlin. Daneben unterrichtet er Werkanalyse/Höranalyse an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Er promovierte im Fach Musikwissenschaft über “Kontrapunkt bei Schumann“ und veröffentlichte diverse musikwissenschaftliche und musiktheoretische Aufsätze und Artikel. Seit 2004 ist Martin Ullrich auch Geschäftsführer bei Zwischenakt.

Silvina Buchbauer (Szene, Dramaturgie, Textauswahl)

erhielt nach Abschluss ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin zahlreiche Engagements - u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Jungen Theater Göttingen, am Schillertheater Wuppertal, am Schauspiel Bremen, an den Magdeburger Kammerspielen, am Maxim Gorki Theater Berlin und am Theater Basel.
Neben dem klassischen Repertoire der Theaterbühne (u. a. in Schiller: „Die Jungfrau von Orleans“, „Wallenstein“, Shakespeare: „Ein Sommernachtstraum“, Goethe: „Egmont“) spielte Silvina Buchbauer auch in vielen modernen Stücken ( Sarah Kane, Martin Crimp, Kathrin Röggla u.a.), sowie zahlreiche Hauptrollen in Kino- und Fernsehfilmen (u. a. „Erste Ehe“ - 2002 in Berlin mit dem „First Step Award“ in der Kategorie „langer Spielfilm“ ausgezeichnet - „Vorwärts Immer“, „Nur Anfänger heiraten“, „Vaterherz“,„Homeland Security“ – nominiert für den Max Ophüls Preis 2005).
Darüber hinaus ist sie ein gefragter Gast in Fernsehproduktionen (u. a. „Tatort“, „Rosa Roth“, „Der Kriminalist“, „Die Patriarchin“, „Das Duo“). 2009 stand Silvina Buchbauer mit Jessica Schwarz für den Thriller „Lautlose Morde“ in Wien vor der Kamera. Zurzeit ist sie in der Literaturverfilmung „Lila Lila“ mit Daniel Brühl im Kino zu sehen.
Außerdem tritt sie mit einem Chansonprogramm auf und ist für die Theatergruppe „Shiny Shilling Shockers“ als Autorin tätig.

Klaus Feßmann - Klangsteine - bewegt sich in den Grenzbereichen von Musik, Bildender Kunst, Bildhauerei und multimedialem Denken. Aus der Idee schwingende Materialien in den Notationsskulpturenbereich einzubeziehen entstand sein bisher ungewöhnlichstes und für die Zuhörer aufregendstes Projekt: Die Entdeckung und Weiterentwicklung der Klangsteine.

Geboren 1951 in Nürtingen a. N. beginnt er früh mit der klassischen instrumentalen Ausbildung (Klavier, Flöte, Trompete).
Aus der intensiven improvisatorischen Arbeit entwickelt sich die kompositorische, der, nach dem Studium der Germanistik und der Schulmusik, mit Hauptfach Musiktheorie ein Studium an der Musikhochschule Stuttgart im Fach Komposition folgte. Verschiedene Kompositionspreise folgten Ab 1983 Dozent der Musiktheorie an der Musikhochschule in Stuttgart.

Seit 1997 arbeitet Klaus Feßmann an einer der renommiertesten europäischen Musikhochschulen, der Universität Mozarteum Salzburg, als ordentlicher Hochschulprofessor.

Seine künstlerische Tätigkeit umfasst bisher mehr als 200 nationale und internationale Ausstellungen, Konzerte und Vorträge und diverse Kompositionsaufträge aus dem In- und Ausland (Salzburg, London, Peking, Yokohama, Washington, Yale, Culoz ...).

Weitere Informationen: www.klangsteine.com
Zsuzsa Bálint - Klavier Universität der Künste, Berlin, studierte bei Prof. Boris Bloch an der Folkwang Hochschule Essen und bei Prof. Georg Sava an der Berliner Universität der Künste. Sie gewann internationale Wettbe-werbe in Frankreich und Spanien, gibt regelmäßig Solo-Recitals (London, Paris, Sankt Petersburg, New York), leitet Meisterkurse an der University of Nebraska, USA und ist seit 2005 Pianistin bei den Internationalen Meisterkursen in Baden-Baden.

András Vermesy (Klavier) erhielt im Alter von sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei P. Pùzàs. Bereits früh war er Preisträger bei nationalen Musik-Wettbewerben in Rumänien. Nach ersten Studien an der Musikakademie von Cluj bei Prof. N. Panieva Sebesi studierte er Klavier bei Prof. Georg Sava und Prof. Klaus Hellwig an der Berliner Hochschule der Künste.
András Vermesy war Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, nahm an Meisterklassen von Prof. György Sebök und Prof. Hans Leygraf teil und war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Als Liedbegleiter trat er häufig in Liedinterpretationskursen von Kammersänger Dietrich Fischer-Dieskau und Prof. Aribert Reimann hervor. Neben seiner umfassenden solistischen Tätigkeit (Klavierabende und Konzerte mit Orchester in Italien, Frankreich, Ungarn und der Schweiz) ist er ein gefragter Kammermusikpartner u. a. von Mitgliedern des Berliner Philharmonischen Orchesters.

Annette Dasch, stammt aus Berlin und studierte Gesang an der Hochschule für Musik in München bei Josef Loibl. Gleichzeitig war sie in der Klasse für musikdramatische Darstellung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz und besuchte die Liedklassen von Philip Schulze, Wolfram Rieger und Helmut Deutsch. Im Jahr 2000 gewann sie mehrere Gesangswettbewerbe, u.a. den Concours de Genève. Seither hatte sie Engagements u.a. beim MDR-Sinfonie-Orchester, mit der Akademie für Alte Musik Berlin und an den Opernhäusern von Montpellier, Bonn, Antwerpen, Dresden, Berlin, Tokio, Stockholm und Brüssel sowie bei den Wiener Festwochen. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Fiordiligi (Così fan tutte), Liù (Turandot), Gräfin (Le nozze di Figaro) und Antonia (Le Contes d’Hoffmann). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Gretel (Hänsel und Gretel), Fiordiligi, Gänsemagd (Königskinder).

Daniela Strothmann (Mezzosopran) wurde nach Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Hochschule für Musik Detmold an die Städtischen Bühnen Nürnberg engagiert, wo sie sich ein breites Opernrepertoire von Monteverdi bis Wagner erarbeiten konnte. Sie gestaltete u. a. die Rosina in Rossinis „Der Barbier von Sevilla“, die Angelina in Rossinis „La Cenerentola“ und die Dorabella in Mozarts „Cosi fan tutte“. Unlängst gestaltete sie die Partie der Mary in Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ in Erfurt unter der Regie von Werner Herzog und in einer Coproduktion des Richard- Wagner Verbandes Minden, des Mindener Stadttheaters und der Nordwestdeutschen Kammerphilharmonie. Sie besuchte Meisterkurse bei Kammersängerin Christa Ludwig (Stipendium der Villa Musica Mainz), Hanna Ludwig und Kurt Widmer. Neben zahlreichen Gastverträgen ( u. a. am Staatstheater Kassel und an den Städtischen Bühnen Bielefeld) ist sie eine gefragte Konzertsängerin und Liedinterpretin und ist in der laufenden Spielzeit an der Oper Bonn engagiert.

Katrin Dasch, geboren in Berlin. Studium der Musikerziehung mit Hauptfach Klavier bei Vida Kalojanova an der Hochschule der Künste Berlin und anschließend Klavierstudium bei Prof. Georg Sava an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Aufbaustudium Liedbegleitung bei Prof. Wolfram Rieger. Gemeinsam mit ihrer Schwester und Duo-Partnerin Annette Dasch Besuch der Liedklasse von Prof. Jan Philip Schulze an der Musikhochschule München. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Ulrich Eisenlohr und Prof. Axel Bauni. Auszeichnungen und Preise u.a. beim 1. "BR-Musikzauber Franken" Wettbewerb für Liedgesang und Stipendium für die Bundesauswahl "Konzerte junger Künstler" beim Wettbewerb des Deutschen Musikrates. Zahlreiche Auftritte als Lied-Duo u. a. beim Hessischen Rundfunk, dem MDR, dem Wartburg-Konzert von Deutschlandradio Berlin, der Reihe "Das-Lied-in-Dresden", im Théatre de la Ville Paris, beim Festival "La folle Journée" in Nantes. Weitere Konzerte mit verschiedenen Sängern und Kammermusikpartnern u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei Schlosskonzerten rund um Berlin und dem Trio Aurora Berlin.

Katharine Hannah Weber, Sopran, studierte nach dem Abitur Gesang bei Prof. Heidi Rieß an der Leipziger Musikhochschule (Diplom 2002) und absolvierte dort ein Aufbaustudium, das sie im Juni 2004 mit Auszeichnung abschloss. Sie nahm aktiv an Meisterkursen bei Julia Hamari, Graham Johnson, Barbara Schlick, Andreas Scholl und Horst Günther teil.
Noch während des Studiums wurde sie mit einem Dreijahresvertrag an das Theater Görlitz verpflichtet. Dort gab sie 2003 ihr Debüt als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“. Es folgten neben zahlreichen Musical und Operettenrollen u.a. die Rolle der Gilda in Verdis „Rigoletto“ und der Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Seit 2001 war sie auf zahlreichen Bühnen im sächsischen Raum zu hören, dabei auch wiederholt am Opernhaus Leipzig.

Die besondere Eignung ihrer Stimme für die Werke J. S. Bachs prägen ihre rege Oratorientätigkeit. So war sie mehrfach in der Thomaskirche, der Nikolaikirche und dem Gewandhaus Leipzig zu hören. Katharine Weber konzertierte mit den Berliner Philharmonikern, der Klassischen Philharmonie Bonn, der Lautten Compagney Berlin und der Halleschen Philharmonie. Sie war auf dem Bachfestes Leipzig und bei den Internat. Faschtagen zu hören und wirkte bei diversen CD- und Rundfunkproduktionen mit.

Katharine Weber ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbes der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Mit wechselnden Duopartnern widmet sie sich mit Begeisterung dem Liedgesang. So gehören R. Schumann und F. Mendelssohn, aber auch K. Weill und die Lieder der zwanziger Jahre zu ihrem Repertoire. Seit Ende 2006 lebt Katharine Weber als freischaffende Konzertsängerin in Berlin

Projekte 2011/ 2012

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